Meerschweinchen an der Stör
  Mendels Gesetze
 
Wissenswert

Alle Erbinformationen eines Lebewesens befinden sich in seiner DNS. Diese ist wie eine Kette bestehend aus mehreren Gliedern - den Genen. Den Platz, den jedes Gen in der DNS hat, nennt man Locus.

Auf jedem Locus befinden sich zwei Gene. Sind sie gleich, handelt es sich um ein reinerbiges Merkmal, sind sie unterschiedlich, handelt es sich um mischerbiges Merkmal.

Es gibt Gene, die sind dominanter als andere - diese werden dann groß geschrieben. Die unterdrückten Gene = rezessiv - werden klein geschrieben.

Erbkreuze


1. Mendelsches Gesetz = Uniformitätsgesetz

- erklärt sich am besten mit folgendem Beispiel:

(siehe auch Farbgenetik)
Zwei Gene sagen aus, ob das Tier schwarz oder z. B. schoko ist --- B und b

Ein Schweinchen, welches BB besitzt, ist reinerbig schwarz.
Ein Schwein, welches bb besitzt, ist reinerbig schoko.

Mendel fand heraus, dass bei einer Paarung dieser beiden Tiere - die jeweils reinerbig auf diesem Merkmal sind - deren Nachwuchs optisch (Phänotyp) immer gleich aussieht (=uniform), aber von den Genen (Genotyp) her dann gemischterbig sind.

BB x bb = Bb
schwarz x schoko =- Phänotyp: schwarz / Genotyp: Bb  = F1 Generation



In dem Beispiel der schwarzen x schoko Tiere fallen äußerlich schwarze Tiere, da B dominant zu b ist, diese sind dann aber gemischterbig, da ihr Genpaar nun Bb lautet.

2. Mendelsches Gesetz = Spalterbigkeit

  
Dieses Gesetz handelt nun genau von dieser oben entstandenen F1-Generation - Tieren, die also gemischterbig sind.

Wenn man diese Schweinchen paart, dann erhält der Nachwuchs unterschiedliche Gene, da die Chromosomen sich aufteilen und dies in einem bestimmten Verhältnis.

Mendel fand folgendes Verhältnis heraus:
Bb x Bb = 1/4 des Nachwuchses ist BB - reinerbig schwarz
               1/2                           ist Bb - äußerlich schwarz, aber mischerbig
               1/4                           ist bb - schoko



Der Nachwuchs F2 sieht nun also unterschiedlich aus. 3/4 sind äußerlich schwarz (von daher allerdings ist nur noch 1/4 reinerbig schwarz - das erkennt man am Aussehen natürlich nicht) und 1/4 sind schokofarben.

3. Mendelsches Gesetz = Unabhängigkeitsgesetz

Werden nun Tiere verpaart, die sich in mehr als ein Merkmalspaar unterscheiden, so treten bei diesen Nachkommen neue Zusammenstellungen von Merkmalen in bestimmten Häufigkeiten auf.

In nachfolgendem Beispiel gehe ich nun davon aus, dass ich mit einem schwarzen Tier ein zu helles Schoko-Buff Schweinchen farblich verbessern will und rausfinden möchte, ob so etwas überhaupt Sinn macht.

... BB CC ...    schwarz
... bb cdcd ... schoko-buff



Diesem einen Schweinchen stehen also recht viele Geschwister gegenüber, die nicht das "gute" Schoko haben.



 
   
 
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